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19/7/2007

Weltentrückte, bornierte Arschlöcher

Abgelegt unter: Zeug — Bo @ 16:45


Idiotie in ihrer reinsten Form - das ist die GDL. Wenn ich auch nur einmal bei meinem Weg zur Arbeit von streikenden Submenschen aufgehalten werde, wird es Spatzen und Kanonen regnen. Des Weiteren bin ich dafür, dass Wurstverkäuferinnen 200% mehr Gehalt bekommen, da sie schließlich eine äußerst hohe Verantwortung tragen. Aber wehe, die Fleischerei kommt mir mit einem niedrigeren Angebot - dann fordere ich 400%, damit es ja nicht zu einer Einigung kommt. Wer hat eigentlich erfunden, dass Menschen dumm sein können?

6/5/2007

Mein Nachbar ist ein Spasti

Abgelegt unter: Zeug — Bo @ 15:55

Nachdem heute Nacht gegen viertel vor eins der letzte Schnur unsere Wohnung verlassen hat, haben Steffi und ich noch ein wenig zusammengeräumt und einige Dinge in die Küche gebracht. Plötzlich hat es geklingelt und der Möchtegern-Robbie-Nachbar aus dem dritten Stock stand böse vor mir. “Könnt ihr das mal lassen?”, pfauchte er mir entgegen. Ich wusste gar nicht, was er meinte und dachte zunächst an meinen Subwoofer, der noch ordentlich in Betrieb war. Falsch gedacht. Unsere Western-Küchen-Tür war ihm zu laut, so dass er nicht schlafen konnte. Er sagte dann noch: “Habt ihr schon mal auf die Uhr geguckt?” Ja, das habe ich. Es war kurz nach eins, am Wochenende und wir haben unsere Küchentür ganz normal benutzt. Schlimme Nachbarn sind wir, oder? Nach ein bisschen Gemotze ging er wieder. Na ja, mal gut, dass er nicht jede Nacht zwischen 22 und 6 Uhr den Fernseher anhat und mich beim Schlafen stört. Penner!

5/3/2007

Wir vs. Wohnungssuche -1:0

Abgelegt unter: Zeug — Bo @ 16:28

Und mal ganz nebenbei: Was wäre das für ein Leben, wenn es Chili Cheeseburger und X-Treme Hot Crispy Chickens gleichzeitig gäbe?

23/2/2007

Ich vs. Diplomarbeit - 1:0

Abgelegt unter: Zeug — Bo @ 17:57

Gewinn0r! Jawoll doch!

12/2/2007

Jugendschutz mal totalitär

Abgelegt unter: Zeug — Bo @ 11:09

Um mich von meinem Arbeitskollegen zu verabschieden, habe ich bei Amazon die DVD “Sin City” bestellt, die ich ihm morgen schenken wollte. Das Schöne an der Sache: In Deutschland hat man ja dieses sinnlose Etwas angeschafft, das sich “Jugendschutz” nennt, weshalb der Besteller einer solchen DVD die Sendung persönlich unter Vorlage seines Personalausweises in Empfang nehmen muss. Pünktlich um halb zehn werde ich heute also von DHL aus dem Schlaf gerissen.

Und jetzt wird es lustig: Wie viele andere Menschen auch, besitze ich zwei Vornamen, von denen einer mein Rufname ist. In Privatleben, Studium und Job wird nur dieser Rufname verwendet. Den anderen Namen habe ich inzwischen selber halb vergessen. Weil dieser vergessene Name im Gegensatz zu meinem Rufnamen  in der ID des Ausweises vorkommt, wollte mir die Postfrau das Paket nicht aushändigen und verschwand. Ich weiß jetzt nicht, wen ich dafür hassen soll. Den Gesetzgeber, Amazon, DHL oder dieses ganz spezielle Wesen von DHL? Weil die DHL-Frau hässlich war und sich dermaßen penibel an ihre lächerlichen Vorschriften gehalten hat, ist sie erst mal die Schuldige. Auf jeden Fall sollte die DHL-1-Euro-Sau aufgrund ihres disziplinierten Verhaltens befördert werden zur Reichspost…, lassen wir das lieber, das bekommt eh nur jeder in den falschen Hals. Schade jedenfalls für meinen Kollegen, dass er die DVD morgen nicht bekommt.

Opf Opf

6/12/2006

Politikverdrossen, Kind erschossen

Abgelegt unter: Zeug — Bo @ 10:38

Gegen die derzeit verbreiteten Lügen und Dummheiten in Politik und Medien, die sich gegen “Killerspiele” richten (der Erfinder dieses Wortes möge sich bei mir eine Ohrfeige abholen), wollte ich schon längere Zeit mal Widerstand leisten. Irgendwann werde ich mich noch mal ausführlicher dazu äußern, heute erst mal eine kleine Anekdote.

Bayern, das bekanntlich eh nicht zu Deutschland gehört, und Niedersachen wollen “Killerspiele” verbieten. Sie erhoffen sich, auf diese Weise die Hemmschwelle zur Anwendung von Gewalt nach oben zu verlegen. Die Amokläufer haben diese Spiele ja auch gespielt, da muss ja ein Zusammenhang bestehen. Niedersachsens Innenminister (und Sportminister, Sachen gibt’s) Uwe Schünemann sagte in der Süddeutschen Zeitung:

“Computerspiele, in denen der Spieler aktiv zum Töten aufgefordert wird und dazu noch eine Anleitung erhält, sind abartig und gehören verboten.”

Dass es für die hanebüchenen Zusammenhänge zwischen Spielen und Amokläufen keine wissenschaftlichen Belege gibt, scheint keinen zu stören. Erinnern wir uns aber noch mal an den Amoklauf in Erfurt. Wo hat der Täter den Umgang mit Waffen erlernt? Im Sportschützenverein! Wie ist er an seine Waffe gekommen? Über den Sportschützenverein! Ja, auch darüber war die Empörung groß. Im Gegensatz zu der Aufregung um die “Killerspiele” hat sich der Wirbel um diesen Aspekt hingegen schnell gelegt. Kommen wir zurück zu Herrn Schünemann, von dem obiges Zitat stammt. Auf dem Internetauftritt des Landes Niedersachsens findet sich eine Kurzbiographie des Politikers, welche folgenden Satz enthält:

“Er ist Mitglied […] im Sportschützen-Club Holzminden.”

Ich erspare mir an dieser Stelle weitere Kommentare. Es mache sich jeder eine eigenes Bild. Noch ein kleiner Tipp: Ich habe mir gestern aufgrund einer langweiligen Zugfahrt das Spiel “Doom RPG” für’s Handy besorgt. Das macht viel Spaß und hilft mir dabei, meine Aggressionen nicht am Schaffner auszulassen.
In diesem Sinne

Pain Suffering Death

23/11/2006

Ich hasse Blogs

Abgelegt unter: Zeug — Bo @ 16:08

Richtig, Blogs sind Gift für Leib und Seele. Meine Pumpe macht das jedenfalls nicht mehr lange mit. Keine Sorge, ich rede nicht von diesem narrativen Schlachtfeld hier vor euren Augen oder von den anderen Mitgliedern der Planetbene-Familie. Für derartiges privates Amusement eignen sich Blogs sogar ganz gut. Auch die ein oder anderen nützlichen Techniktipps kann man durch diese Form der Online-Literatur erhalten. Aber was zum Teufel sollen all diese Pseudojournalisten, die auf einmal meinen, sie könnten die Menschheit über die wichtigsten Neuigkeiten informieren? Arbeitslose Nerds schreiben sich plötzlich die Finger wund und finden dabei sogar noch eine Leserschaft. Reicht es nicht, dass die richtigen Medien bereits die Grenzen von Wahrheit und Relevanz überschreiten? Die halten sich aber wenigstens noch an diverse Kodizes und Gesetze im Gegensatz zu den amateurhaften Arschgesichtern, die sich nur deshalb über Wasser halten können, weil sie von den (eher geringfügigen) Fehlern anderer profitieren.
Hunderte von diesen Viehchern sitzen gerade vor ihren Monitoren und starren gebannt auf StudiVZ. Da! Ein Pixel hat sich verschoben! Schon prangt die Schlagzeile “PIXELVERLUST -  StudiVZ spioniert euch aus” über zahlreichen Blogbeiträgen. Und die sabbernde Anhängerschaft, die echte Zeitungen nur vom Hörensagen aus Podcasts kennt, frohlockt dieser famosen Neuigkeiten. Ich sehe schon, dass interessiert hier keinen von euch. Aber das ist ja auch mein Blog, den ich für mich schreibe. Ihr guckt mir nur zufällig über die Schulter. Auf jeden Fall musste ich meiner Abneigung gegenüber dieser sich selbst so wichtig nehmenden “Blogosphäre” (mal wieder ein richtiges Scheißwort) Luft machen.

Mit freundlichem Kchhhh
Webdrik 1.0

23/8/2006

Bulgarien 2006 - lecker schmecker Donschki Donuts (jetzt mit Comic)

Abgelegt unter: Zeug — Bo @ 11:17

Für alle Anal-Phabeten, ein paar Video-Dokumente und nette Bilder

Es war mal wieder so weit: Als fließbandgeplagter Mensch wollte ich dem betongrauen Alltag erneut mit Hilfe eines Urlaubs entfliehen. Dieses Mal habe ich jedoch den lieben Bene gegen Steffi und die Türkei gegen Bulgarien ausgetauscht. Eine gute Kombination. Lest im Folgenden, wie viel Spaß wir hatten und werdet neidisch. Fall mir jetzt jemand mit Berichten über seine tausendmal schönere Weltreise die Kommentare verschmutzen möchte, möchte ich ihm Folgendes ans Herz legen: Lasset Junge!

Zwei Süße!

Am 12. August ging es los. Wir sind mit einem Flugzeug der “Bulgarian Air Charter” nach Varna geflogen. Wer jetzt denkt, dass diese Fluggesellschaft weniger zu bieten habe als namhaftere Mitbewerber, hat vollkommen Recht. Das Flugzeug sollte den Namen “Angst” tragen. Wenn einem schon beim Abflug Wasser aus der Lüftung auf dem Kopf läuft, macht man sich schon seine Sorgen. Trotzdem sind wir gut angekommen. Ein Bus brachte uns sogleich in den wunderschönen Ort Goldstrand. Sehr geschockt war ich, als ich auf der Fahrt ein Leuchtschild gesehen habe, auf dem in einer unverkennbaren Schrift “DooM” stand. Ich weiß bis heute nicht, was es damit auf sich hat. Nun ja, Goldstrand besteht aus Hotels und Hotels, von denen eines uns die nächsten Tage als Unterkunft dienen sollte. “Kaliakra Palace” ist zwar kein Palast, aber es war gut für uns. Das Zimmer war genau richtig und wenn man sich angestrengt hat, konnte man vom Balkon aus sogar das Meer sehen. Das Essen war durchwachsen. Fett war Haupbestsandteil der Nahrung und mir ist das erste Mal bewusst geworden, was man eigentlich alles mit Reis strecken kann. Mit Reis durchsetzte Fleischbällchen sind nur ein Beispiel. Wenigstens wurden die Getränke von einem netten Kellner gebracht, der sich sogar unsere Standardbestellung “zweimal Cola Light” merken konnte.

Wo wir gerade beim Essen sind, möchte ich sogleich über die Gastronomie außerhalb des Hotels berichten. Es gab zahlreiche, vielfältige Restaurants, die so verheißungsvolle Namen wie “Steak & Pizza”, “BBQ & Pizza” oder “Italian Restaurant: Steak & Pizza” trugen. Wir konnten uns kaum entscheiden. Dort waren die Kellner noch viel netter und nahmen uns sogar die Worte aus dem Mund. Nette Aufforderungen wie ”Sie wollen zahlen!” und “Stimmt so!” erleichterten uns den Restaurant-Besuch immens. Neben diesen Lokalitäten gab es noch zahlreiche Läden mit Kitsch und Supermärkte. Um deutsche Touristen zu locken, geben die Bulgaren ihren Geschäften übrigens Namen, die nach bekannten Supermarktketten klingen sollen. Am meisten verbreitet ist wohl “Aldo”, das seinem Konkurrenten “Aldu” um Längen voraus ist. Auch “Renny” kann da nicht mithalten.

Und ansonsten? Das Meer war gut, Temperaturen über 40° keine Seltenheit und wir konnten gut relaxen. Wie so ein Strandurlaub aussieht, muss ich wohl keinem erzählen. An zwei Tagen gab es jedoch großes Ausflugsprogramm. So haben wir uns mal den Naturpark von Goldstrand angeschaut, wo es angeblich Schildkröten geben soll. Wir haben natürlich keine gefunden. Besser war da schon der Ausflug zum Kap Kaliakra. Das ist halt ein sehr hoch gelegenes Kap, auf dem es ein paar Ruinen zu bestaunen gibt. Geschichte pur. Früher war dort mal eine prächtige Siedlung, aber die Türken haben diese zerstört - typisch! Danach ging es in den schönen Hafenort Balchik, wo wir uns den  botanischen Garten angeguckt haben. Wie wir später erfahren haben, war von den vier Euro Eintritt nur ein Euro für den Garten selber gedacht, die restlichen drei Euro erlaubten einem den Zutritt zu einem kleinen Schloss, das wir natürlich ignoriert haben. Schade auch.

Am letzten Tag habe ich mir noch mal ein ganz besonderes Souvenir besorgt: Eine schwere Mittelohrentzündung incl. Gehörgangsentzündung gratis. Wenn das mal nichts ist. Ich hoffe, ich habe hier nichts Wichtiges vergessen, ansonsten werde ich es auf jeden Fall nachliefern. Auf jeden Fall war es ein famoser Urlaub. Ich kann Bulgarien nur weiterempfehlen. An dieser Stelle vielen Dank an Steffi und an das kleine Mäusekätzchen, das uns abends am Abendbrotstisch  besucht hat.

Bis später liebe Leser

Hier folgt nun Steffis cartoonistische Sicht auf den Urlaub:

 

 

17/8/2006

Es ist warm!

Abgelegt unter: Zeug — Bo @ 16:22

Aus Nettigkeit melde ich mich mal kurz aus Bulgarien. Mir ist gerade sehr warm. Entweder liegt das am Wetter oder ich habe Fieber. Wahrscheinlich beides. Nichtsdestotrotz bin ich sehr zufrieden. Ich muss dann auch gleich mal zum Abendbrot. Wahrscheinlich gibts was mit Fett. Oder etwas, was mit Reis gestreckt wurde.

Bis dann, ich freue mich, euch mit Fotos und Videos (von fremden Kindern) zu versorgen.

10/8/2006

PooP Experience

Abgelegt unter: Zeug — Bo @ 00:24

Da ich Ende der Woche meinen wohlverdienten Urlaub antrete, möchte ich mich bei euch gebührend verabschieden. Nicht, dass sich noch jemand wundert, wenn hier über eine Woche lang kein neuer Beitrag erscheint. Danach könnt ihr euch auf jeden Fall auf einen neuen Reisebericht gefasst machen, der hoffentlich etwas durchfallsloser daherkommt als sein Vorgänger aus dem Jahr 2005.

Ein Tipp, falls ihr einmal Kleingeld benötigt. Die Klofrau bei Kaufhof am Ernst-August-Platz braucht ihre Münzen nicht, da sie ein Miststück ist und meinen Schatz mit dem unsäglichen  Spruch “Freches Kind” beleidigt hat. Wo gibt’s denn so was?! In meiner Fantasie habe ich sie schon zermalmt. Mhhhh, Malm. Malmö!

Nun denn, habt eine schöne Zeit ohne mich

euer Mimranz del Prada

 

PS: Falls jemand eine Postkarte von mir bekommen sollte, dann nur, weil ich dazu gezwungen wurde.

 

23/7/2006

Ruhe in der Kartonage

Abgelegt unter: Zeug — Bo @ 23:58

In letzter Zeit werde ich häufig von Quälgeistern aufgesucht, die mit der angenehmen Stille im BOg nicht zufrieden waren. Ich für meinen Teil habe die Wochen genossen, in denen ich hier nicht schreiben musste. Aber alles Schöne hat ein Ende und die Kehrseiten der Medaille sind stets Theorie und Praxis. Diese wagemutige These hat einst Kernel Pup aufgestellt, über dessen heldenhaften Erlebnisse ich an dieser Stelle gar nicht weiter berichten möchte. Schließlich bin ich gar nicht dazu befugt bzw. bepupt.

Hätte ich hier einen Scanner, würde ich euch an dieser Stelle den Zeitungsartikel der Hamburger Morgenpost präsentieren, in dem ich als Robbie Williams-Groupie abgestempelt werde. Was ne Verleume! Nur, weil ich 34 Stunden am Eingang gewartet habe? Mann, ihr wart doch alle mal kreischende Mädchen. Ich bin jetzt halt auch mal eins.

Bevor hier böse Stimmen laut werden, dass der anspruchslose Weblog von um die Ecke so tolle Bildchen und links hat, gibts eben auch mal meinen entsprechenden Standard-Gedöns-Senf:

LINK

BILD:

I LOVE ROBBOOOOO!!!!!11111einseinseinsnerdnerd

 

Alles gute wünscht euch

Bodo von 02

1/4/2006

Ich schmunzelte

Abgelegt unter: Zeug — Bo @ 13:26

Gerade ließ ich nebenbei eine Talkshow laufen, um meine eigenen Essgeräusche nicht zu hören. Da verwunderte mich der Satz: “Falls du irgendwann Rechte auf den Sohnemann stellt…” Wie soll man sich das vorstellen? Wahrscheinlich so:
Orrrrrrrrr!

17/2/2006

Besser klonen

Abgelegt unter: Zeug — Bo @ 16:13

Man denke sich seinen Teil zu einer Sendung mit einem solchen Titel. Wäre seit dem letzten Beitrag nicht so viel Zeit vergangen, würde ich hier auch nichts schreiben. Derzeit bin ich nämlich ganz schön leer. Aber vielleicht fülle ich mich ja, wenn ich hier etwas schreibe. Eine unwahrscheinliche Theorie.

Falls es noch keinem aufgefallen ist, Pepe ist unter die Blogger gegangen. Ein kleiner Schritt für Pepe, ein kleiner Schritt für die Menschheit. Dennoch nicht minder lesenswert als mein Gesülze hier. Leider hat er was gegen den Atari Lynx, was ihn zu einem Unsäglichen macht. Hey, sollte man jemals eine Fortzetzung zu “The Village” machen, bin ich dafür, dass die Kollegen der Unaussprechlichen “Unsägliche” heißen. Das mal nur so am Rande.

So, mein Mitbringsel aus Berlin bedarf jetzt einiger Pflege. Daher ziehe ich nun von dannen.

Nahtstapler Fassfurz

23/1/2006

Manchmal dauert es etwas länger

Abgelegt unter: Zeug — Bo @ 16:32

Nein, ich meine damit nicht, dass ich mich hier nur einmal im Monat blicken lasse. Es geht darum, dass ich innerhalb der letzten Woche das PC-Spiel “Realms of the Haunting” endlich durchgespielt habe. Nichts Besonderes, mag man meinen, wo doch Leute wie Bene jeden Tag ein Game durchzocken. Aber wenn man ein Spiel 1996 erstanden hat, sich drei Mal bis zur Hälfte durchgekämpft hat, dabei zweimal die Savegames verliert und einmal eine wichtige Waffe vergisst und es schließlich fast zehn Jahre später doch noch zum Ende schafft, ist das schon eine Erwähnung wert. Gut Ding will eben Weile haben und was lange währt, wird endlich gut. Falls mir ein bösartiges Persönchen fingerriechenderweise unterstellt, mit diesen zwei Sprichwörtern mysteriöse Andeutungen zu machen, habe ich nichts dagegen einzuwenden.

Noch mal zu “Realms”. Warum kennt eigentlich niemand dieses Spiel? In Fachmagazinen hat es hohe Wertungen bekommen und es ist wirklich gut. Okay, das ein oder andere minder kompetente Heftchen wusste das Spiel nicht zu schätzen. Hätten Sie die Bewertung mal höher gemacht, dann würde es die “PC Player” vielleicht noch geben. Pah! Okay, ein Wettbewerb: Wer das Spiel als erstes durchspielt, bekommt ein Essen beim Griechen von mir. Werde ich dann aber genauestens überprüfen.

So, muss arbeiten

Bubu

30/12/2005

Mein 2005

Abgelegt unter: Zeug — Bo @ 16:01

Zum Ende dieses Jahres gebe ich auch noch mal meine unanfechtbare Meinung (ich höre es jetzt schon: “denks wol du  bis dr geilste,schreib nich sod  arogandne Scheiss”) zum Besten. Ob das Jahr gut oder schlecht war, kann ich kaum beurteilen. Für Tookie war es wohl eher schlecht. Auf jeden Fall war es eines der abwechslungsreichsten Jahre meines Lebens. Selten zuvor haben sich Glück und Leid so oft und so schnell abgewechselt. Ja ja, die Sinuskurve des Lebens. Nun denn, zumindest weiß ich jetzt, wen ich liebe, wen ich hasse und wer einfach mal die Fresse halten sollte.

Für das neue Jahr habe ich mir selbstverständlich nichts vorgenommen. Alles Gute wird von selbst passieren. Das war bisher immer so und wird auch so bleiben. Ach ja, gestern habe ich eine Dokumentation über Nostradamus gesehen. Der wusste schon eine ganze Menge im Voraus. Ich probiere es auch mal: Am 24.6.2006 wird etwas passieren! Denkt über meine Worte nach! Und nein, liebes BKA, an dem Tag laufe ich nicht Amok. Müsst gar nicht so gucken.

Als fleißiger Mensch widme ich mich nun der wunderbaren Welt des Marketing. Was für ein nutzloses Fach. Wer sich da meldet, ist fett und hässlich.

Guten Rutsch

wünscht Bartvater Hasssturz

 

PS: Wehe demjenigen, der mir einen Böller ans Ohr hält.

28/11/2005

In eigener Sache

Abgelegt unter: Zeug — Bo @ 18:34

Ich habe einen Befehl:
Geht auf von-nebenan.de, bestellt euch das aktuelle Magazin und freut euch! Okay, das waren drei Befehle, die es aber trotzdem zu befolgen gilt. Wer verweigert, wird zukünftig diffamiert.

Kch Kch Kch

13/11/2005

Java, Kaffee, Tolkien, Doom und El - das war dann der Sonntag

Abgelegt unter: Zeug — Bo @ 19:27

Nein, natürlich stelle ich auch dieses Mal keinen ernsthaften Bezug zur Überschrift her. Stattdessen beginne ich mit einer Parabel: Ein Mann hatte Hunger auf einen leckeren Burger mit Speck und scharfer Soße, den es so nirgendwo zu kaufen gab. Da lief ihm ein Koch über den Weg, der dem Mann den gewünschten Burger zauberte, wie er schmackhafter kaum hätte sein können. Der Mann wollte den Burger, der Burger wollte gegessen werden, aber eine lästige Plastikfolie hinderte ihn daran. Hätte man es dem Mann übel genommen, wenn er sie zerrissen hätte? Wohl kaum. Aber er wartete, bis der Burger die Folie freigab oder sich die Folie eines besseren besann und sich in Luft auflöste. Wem das zu viel war, kann ich nicht helfen. Ich schreibe schließlich für mich selber.

Meine Soundkarte, die ich im letzten Beitrag erwähnt habe, ist übrigens nicht mehr in meinem Besitz. Ihre kaputte Schwester würde ich allerdings weiterhin gerne verschenken. Ich verschenke übrigens auch Ideen, wie man hier sehen kann: Frech!

Nun ja, wohl möge es euch bekommen
Harti Knechtfuck

17/10/2005

Der Grundstein zur Heimkinoanlage

Abgelegt unter: Zeug — Bo @ 23:29

Dass jeder Mensch ein Heimkino benötigt, ist ein Axiom. Allerdings wissen die meisten Menschen nicht, mit welchem Bestandteil des Systems sie beginnen sollen. Ich empfehle eine 5.1-fähige Soundkarte. Zufällig habe ich eine solche gerade bei mir auf dem Regal gefunden. Wer mir als ertes ein Filetsteak dafür bietet, wird der neue Besitzer sein und darf sie jederzeit abholen. Es handelt sich dabei um eine Creative Labs Soundblaster 5.1 Digital, die nur fünf Tage im Einsatz war. Als Treuebonus bekommt der “Käufer” noch eine Soundblaster Live Player 1024 mit leicht defektem Frontausgang dazu. Warum ich nicht Ebay nutze, um meinen Müll loszuwerden? Weil Klebeband stinkt und ich zehn Minuten zur Post gehen muss.

So, das wars mal wieder für heute.

18/9/2005

Türkei 2005 - Fäkalhumor mit Niveau

Abgelegt unter: Zeug — Bo @ 22:27

Glücklich bin ich, wieder im kalten aber zivilisierten Deutschland gelandet zu sein. In der letzten Woche hatte ich viel Spaß mit Bene, Türken und Verdauungsproblemen (drei Synonyme?), von denen ich euch im folgenden Text berichten werde.

Am 12.09.2005 haben Bene und ich uns morgens am Hauptbahnhof auf einen Kaffee getroffen. Das war kein Zufall, da wir wenige Tage zuvor unsere Reise nach Konakli gebucht hatten, die an diesem Morgen beginnen sollte. Ein Frikadellenbrötchen und eine ICE-Fahrt später saßen wir im Hamburger Flughafen. Was haben wir gelacht, dass sich die Rentner bereits Stunden vor Schalteröffnung in langen Reihen aufstellten. Als wir dann aber bemerkten, dass man dort ja auch die Sitzplätze zugewiesen bekommt, spurteten wir hinterher. Schlaue, dumme Rentner! Der Flug war toll, wie so ein Flug nun einmal ist. Schöne Aussicht, tolles Essen und lustiger Druck auf den Ohren. Manche mögen unser “Da ist ein Porsche”-Spiel vom Interrail-Urlaub kennen. Das Spielprinzip haben wir auf dem Flug verfeinert, indem wir uns gegenseitig dazu gebracht haben, direkt in die Sonne zu gucken. Ein Heidenspaß! Besonders lustig wurde es, als sich ein Schokobon in meinen Klamotten verteilte.

Irgendwann sind wir dann in Antalya gelandet, wo uns sogar abends 30° entgegenpressten. Ein kleiner (auf -4° klimatisierter) Bus brachte uns dann innherhalb von zwei Stunden zum Hotel. Unsere Bleibe wirkte auf Anhieb sympathisch, abgesehen davon, dass die Hauptstraße der Türkei direkt hinter unserem Zimmer verlief. Da halfen auch die papierenen Türen wenig. Zum Glück gab es zu dieser späten Stunde noch Pommes und Fleisch. So muss das sein. Gestärkt erkundeten wir die Anlage und erschraken doch sehr, als uns zwei in der Luft schwebende Augen anstarrten. Ein schlechter Zaubertrick, da zu den Augen ein schwarzer Mann gehörte, der eine gute Tarnung in der Nacht gewählt hatte. Dabei handelte es sich um den viel zu freundlichen Animateur Steve, dessen Namen ich mir mit Hilfe der Eselsbrücke “Steve O.” merkte. Daraus machte mein Gedächtnis leider bald “Mike O.” und schließlich “Meiko”, was Bene sehr erfreute. Dieser erste Abend endete mit zwei Gläsern Bier.

Die kommenden Tage werde ich nicht mehr einzeln aufführen, da sie eh alle ähnlich verliefen und ich im Nachhinein nicht mehr unterscheiden kann, was wann stattgefunden hat. Der “All inclusive”-Tarif (laut Bene “all you can drink”) unseres Urlaubs brachte viel Spaß mit sich. Abgesehen davon, dass man auch zum Frühstück Pommes essen, sich Salatteller vom Format eines Griech0ns zusammenstellen und Truthahn zu jeder Tageszeit verputzen konnte, war auch der Alkoholgenuss ohne Zusatzkosten möglich. So genossen wir die Sonne am Strand und holten uns in regelmäßigen Abstanden ein mit Efes Pilsener gefülltes Glas. Wie wir leider bald merkten, machte dieser über den Tag verteilte Biergenuss nicht breit. Aber es war trotzdem ein Spaß, zu beobachten, wie sich unser Bereich des Strandes mit leeren Gläsern füllte. Dank “all inclusive” gab es schließlich auch für diese Wegräumarbeiten entsprechende Sklaven. A pro pos Sklaven - die Putzfrauen dürften unser Zimmer geliebt haben. Nicht nur, dass sie meine im ganzen Zimmer verteilte Schmutzwäsche auf Benes Rucksack zusammengelegt haben, nein, sie hatten auch viel Spaß mit frischer Scheiße. Dass Bene ein Klomensch ist, weiß jeder. Mehrmals täglich lässt er es raus. Leider erwischte mich mitten in der Woche eine Durchfallattacke, die sich gewaschen hatte. Meine Explosionsgeräusche entlockten Bene stetst sein bekanntes “Heee Hee He Heeh Heee”. Aber ich bin zu voreilig. Nach einem recht breiten Abend entleerte ich mich zunächst oral. Gleich dreimal kotzte ich die Schüssel voll. Dabei habe ich gemerkt, dass abgestandene Cola Light noch beschissener schmeckt, wenn sie von innen nach außen durch den Mund wandert.

Die ansässigen Türken waren übrigens stets freundlich, was aber nichts daran änderte, dass mir diese Personen unsympathisch waren und stets suspekt erschienen. An jeder zweiten Ecke hatte ein freundlicher Herr “nur eine kleine Frage”. Aus Angst, die Antwort darauf nicht zu wissen, ignorierte ich diese Leute lieber. Okay, ich gebe es zu: Bene war der Ignorant und ich ließ mich dauernd in Gespräche verwickeln, aber die haben doch immer sooooo treu geguckt. Sehr interessant sind in der Türkei auch die öffentlichen Verkehrsmittel. Ein Bus ist 50% so groß wie sein deutsches Pendant, befördert aber doppelt so viele Personen. Zauberei? Nein, die Türen bleiben während der Fahrt geöffnet, sodass stets Leute herausfallen können. Na ja, so ähnlich war es zumindest . Übrigens regnet es auch an der türkischen Riviera ein- oder zweimal im Jahr. Das durften wir am eigenen Leib erfahren. Dankeschön Wetter! Unabhängig vom Wetter wird die Türkei übrigens regelmäßig von Stromausfällen heimgesucht. Regelmäßig bedeutet dreimal am Tag.

Schnitten gab es übrigens zu Hauf. Allerdings waren sie in der Regel zusammen mit einem Freund anzutreffen, der sie in meinen Augen natürlich nicht verdient hatte. Vielen Dank noch mal an Bene, dass er mich stets darauf hinwies, wenn irgendwo nackte Brüste am Strand auftauchten. Leider tat er das auch bei 60-jährigen Omas aus den dunkelsten Untiefen Russlands.

Am Sonntag war unsere wundervoller Urlaub leider schon zu Ende. Am Flughafen in Antalya wollte die Türkei meine Gutmütigkeit jedoch noch einmal auf die Probe stellen. Für zwei Becher Kaffee und ein Snickers bezahlte ich lächerliche zwölf Euro. Anstatt die Kassiererin auf diese Summe anzusprechen, habe ich lieber einen Schwall vulgärer Beleidigungen vom Stapel gelassen und absichtlich Zucker auf dem Tisch verteilt, damit das Miststück ordentlich zu putzen hatte. Aber man hat ja das Geld. 27 Euro in Münzen um genau zu sein. Irgendwie wollte mir keiner Geldscheine anvertrauen. Nach einem üblichen Flug kamen wir in Hamburg an und beendeten unsere Reise abrupt in Hannover.

Wahrscheinlich habe ich mehr als die Hälfte der Ereignisse vergessen aufzuzählen. Ich habe weder von den grandiosen Shows der Animateure noch von den zimmerinternen Sonnencremekriegen oder Benes schwerer Verwundung im Wasser erzählt. Vielleicht hole ich das noch nach. Oder ich verlasse mich auf die Vollständigkeit von Benes Bericht. Der wird mitsamt grandioser Fotos bald unter DEINE MUTTER zur Verfügung stehen.

Alles Gute
der Blokus (mein “c” hat L’Turs verschluckt)

25/8/2005

Hartvater Basssturz - Die bessere Wahl

Abgelegt unter: Zeug — Bo @ 22:15

Leider sind einige Menschen anderer Meinung. Selber Schuld! Möchte sich zufällig eine weniger starke Person von mir verprügeln lassen? Das würde mein Gemüt im Augenblick nämlich ein wenig ausgleichen. Ich weiß ja, dass Gewalt keine Lösung ist, aber sicherlich ist sie ein besseres Ventil als meine Ohren es sind. Wo ich meine Überschrift gerade zum wiederholten Male lese: “Die bessere Wahl” wäre doch ein toller Titel für Hartvaters erstes Album, oder? Nun ja, viel mehr fällt mir zum 25.08.2005 nicht ein. Vielleicht hilft zum Abschluss noch ein deftiges FUCK OFF Meinten Sie: “Pianosounds” ! Wer mir eine Ohrfeige gibt, dem reiße ich beide Backen ab!

Schutzengel Restgestalt

PS: Denkt hier tatsächlich jemand, dass meine Texte nur aus Sinnlosigkeiten bestünden? Natürlich steckt eine Menge Charakterkritik drin, vergleichbar mit der Sozialkritik in “Land of the dead”.

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